Was wollen wir?

Forderungen kurzfristig

Zweispurige Motelstrasse

Im Bereich Mattenhofkreisel wird es mittelfristig zu dauernden Verkehrsüberlastungen kommen. Bereits jetzt ist zu Spitzenzeiten auf verschiedenen Zubringern des Kreisels mit Wartezeiten zu rechnen. Die Abkürzung über den Motelweg funktioniert in Richtung Süd sehr gut und wird rege genutzt. Die Motelstrasse für Gegenverkehr zweispurig auszubauen, würde die Überlastung am Mattenhofkreisel nachhaltig lösen. Der notwendige Strassenraum ist vorhanden.

Keine weitere Reduktion der Kapazitäten

Der grösste Teil des Krienser Verkehrs ist hausgemacht. Wenn wir weiterhin sämtliche Nebenstrassen und Quartierstrassen schliessen, bricht der Verkehr auf die Hauptachse endgültig zusammen. Bevor Quartiere weiter beruhigt werden, muss die Hauptverkehrsachse erneuert und in der Kapazität erweitert werden. Speziell für das Obernau sind alternative Verkehrswege zu prüfen.

Am 24. November wurde mit einem klaren Nein der Bevölkerung der verfehlten Verkehrspolitik der Gemeinde auf der Amlehn- Schachenstrasse eine Absage erteilt. Was Umfragen des Ortsmarketingsvereins und des Gewerbeverbandes bereits seit Jahren aufzeigen wurde durch die neuste Abstimmung bestätigt. Die Bevölkerung hat genug vom Verkehrschaos und von weiteren Schikanen, die den motorisierten Individualverkehrs in Kriens einschränken! Eine teure unkoordinierte Verkehrsplanung konnte erfolgreich verhindert werden.

Die Linken und Grünen wollten die zweite lebenswichtige Verkehrsachse der Gemeinde massiv für den motorisierten Verkehr einschränken. Der Gemeinderat hat dem Einwohnerrat einen sehr schwammigen Gegenvorschlag vorgelegt gegen den die SVP das Referendum ergriffen hat. Die vom Gemeinderat verlangte Planung mit dem Fokus auf den Fahrradverkehr hätte zwangsläufig zu einer massiven Benachteiligung des Automobilverkehrs geführt. Wie wir alle aus täglichen Erfahrungen wissen, ist jedoch die Luzernerstrasse jetzt schon jeden Morgen und Abend chronisch verstopft. Bei den kleinsten Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommt es auch unter dem Tag zu Störungen und in den Randstunden zum Verkehrskollaps. Ohne eine gut befahrbare Amlehn- und Schachenstrasse währe das Chaos programmiert gewesen!

Bessere Rotlichtkoordination

Der Gemeinderat soll bei Kanton und Bund eine bessere Rotlichtkoordination verlangen. Momentan kann von einer effektiven "roten Welle" vom Dorfzentrum bis Pilatusplatz gesprochen werden. Das ewige "Stopp and Go" nervt nicht nur den Individualverkehr sondern hält auch den öffentlichen Verkehr auf. Eine "grüne Welle" kann den Verkehrsfluss optimieren.